11. März - 12. Mai 2010
„Kunst am Isartor“ mit Moritz Partenheimer
München, 2. März 2010 – Direkt am Isartor können die Münchner ab sofort die Werke junger Künstler aus der Region bestaunen. Die WTS, eine der größten Steuerberatungsgesellschaften Deutschlands, zeigt ab 11. März Fotografien des Münchner Künstlers Moritz Partenheimer („Kunst am Isartor“, Thomas-Wimmer-Ring 1, Mi-Fr 15-19 Uhr).
„Bewusst verlassen wir mit unserem kulturellen Engagement die Welt der Zahlen“, sagt Fritz Esterer, Vorstandsvorsitzender der WTS AG Steuerberatungsgesellschaft. „Uns geht es nicht nur um Mäzenatentum. Wir vernetzen uns aktiv mit der Gesellschaft und nehmen unsere öffentliche Verantwortung wahr. Außerdem schaffen wir durch den Austausch mit zeitgenössischen Künstlern eine abwechslungsreiche und kreative Umgebung für Mitarbeiter, Mandanten und Besucher.“
Am Donnerstag, den 11. März, wird eine Ausstellung mit Fotografien von Moritz Partenheimer eröffnet. Der Münchner Künstler hat an der Bauhaus-Universität in Weimar und am Pratt Institute in New York studiert. Seine analog fotografierten „Portraits“ bedienen sich natürlicher Lichtquellen und einem hohen Maß an Beobachtung und Zeit. Umso erstaunlicher, dass seine Bilder keine Menschen ablichten. Seine „Portraits“ zeigen urbane Landschaften und gestaltete Räume. So stellt Moritz Partenheimer zum Beispiel in seiner Serie „Urbane Unorte“ einen Küstenabschnitt an der Adria in seiner surrealen Künstlichkeit dar (siehe Foto). In einer weiteren Serie - „Lost Paradise“ - zeigt er Orte, die zu scheinbar virtuellen Welten mit kaum wahrnehmbarer sozialer Interaktion mutieren.
Der 1979 in München geborene Künstler arbeitete in New York mit dem bekannten Fotografen Duane Michals zusammen und setzte sich mit dem klassischen Portrait auseinander. Partenheimer wählt seine Motive durch die Beobachtung des urbanen Umfeldes über längere Zeiträume hinweg aus. Der Künstler fotografiert analog auf Mittelformat und Großformat.
„Die Reihe ‚Kunst am Isartor‘ wird vier Ausstellungen im Jahr zeigen. Dabei wird das Spektrum von Fotografie über Malerei bis zur Skulptur reichen“, erläutert Kuratorin Dr. Annika Schoemann. „Wir wollen vor allem jungen Künstlern aus dem Raum München eine spannende Plattform bieten. Wichtig war uns in der Konzeption, dass sich das Haus für alle Münchner öffnet. Ich habe in der WTS eine Unternehmenskultur der Offenheit vorgefunden, die einen idealen Nährboden für Kultur darstellt“, so Schoemann. „Auch wenn Steuerberater und Künstler nicht auf Anhieb große Gemeinsamkeiten haben, so war bereits in den ersten Wochen zu spüren: Die Wirtschaft wird durch Inspiration aus der Welt der Kunst bereichert – und umgekehrt. Kultur erzeugt Kommunikation und Diskussion, Offenheit und Kreativität.“
Den Auftakt der Reihe bildeten fotografische Collagen der Münchner Künstlerin Christiane Fleissner, die einen völlig anderen Ausschnitt aus der Bandbreite der Fotografie belegt. Bei ihren Arbeiten handelt es sich um mehrschichtige, dreidimensional anmutende Objekte, die den Betrachter einladen, Räume und Landschaften zwischen Heimat und Urbanität zu durchstreifen. Ihren besonderen Blickwinkel verdankt sie dem Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Thematisch setzt sie sich in ihren Fotoarbeiten intensiv mit dem Thema Mobilität und der Bewegung im Raum auseinander.
Die neue Ausstellungsreihe „Kunst am Isartor” steht allen kunstinteressierten Münchnern offen (mittwochs bis freitags, 15–19 Uhr).
Link Kulturelles Engagement der WTS
Pressefotos und –materialien
Ab 11. März können bei der WTS die Fotografien von Moritz Partenheimer besichtigt werden.
